9. Rheydter Kunsttage 8.-10. September 2017
Brucknerallee 7 in Mönchengladbach-Rheydt
Das ehemalige Flüchtlingsheim wird zum KunstHaus. Nachdem das Thema im Vorjahr "TOD - stirb und werde" hieß, wird das ehemalige Flüchtlingsheim zu neuem Leben erweckt, heißt das Thema dieses Jahr doch "LEBEN leben".
Schirmherrin ist Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann, gefördert werden die Rheydter Kunsttage durch das Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach.
Vernissage Freitag 08.09. um 18 Uhr mit Programm
Öffnungszeiten Samstag 09.09. von 11 bis 15 Uhr
Blumensonntag 10.09. von 13 bis 18 Uhr
    
SCHAUZEIT Mönchengladbach-Rheydt
Brucknerallee 7
Öffnungszeiten im September 2017:
Eröffnung Samstag 02.09. um 10:30 in der Brucknerallee 7
Samstag von 11 bis 15 Uhr
Mittwoch bis Freitag von 11 bis 18 Uhr
Blumensonntag 10.09. von 13 bis 18 Uhr
c/o parc/ours Sonntag 17.09. von 11-18 Uhr
   
  

Kulturmarkt 2017 Theater Krefeld-Mönchengladbach in Rheydt

Ungewöhnliche Geräusche für ein Theaterfest: Motorsägengeknatter, das Kreischen einer Fräse und die dumpfen Schläge eines Holzklöppels. Die Blauen Rheydter hatten ihren Stand in eine mobile Bildhauerwerkstatt unter Zeltdächern verwandelt. Die Späne flogen nur so... Die Holzbildhauerin Anna Mrzyglod arbeitete mit der Kettensäge an einem zwei Meter hohen Stamm, der ein Drache für ihren Sohn werden soll. Und der Holzbildhauer Pasquale Lo Tufo zauberte mit der Fräse und dem Rundbeitel ein Gesicht aus dem Holzklotz. Wie treffend eine Besucherin sagte: "Man muss nur das wegnehmen, was nicht zur Skulptur gehört." Im Souterrain des Theaters konnten sich die Besucher auf dem Bett eines schwimmenden Kahns oder über dem Abgrund von einem Clown auf dem Seil balancierend ablichten lassen. Die beiden 3D-Bilder stammen vom Illusionsmaler Gregor Wosik. Und im Tango-Raum konnten sich die Besucher ihre Fähigkeiten und Anlagen aus der Hand lesen lassen - von Inge Wagner.

   

       

   

 

Kunst und Kulturtag Wassenberg 2017

  

   

Ostermontag 2017
ECI Cultuurfabriek Roermond/NL

  

Ausstellung mit Bildern von Lorka Ismail und Wolfgang Ruske

    

Hiltrud Neumann stiftete ihre Märchenbücher dem Deutschen Märchenmuseum Bad Oeynhausen

Das Ehrenmitglied der Blauen Rheydter Hiltrud Neumann ist als Kunstsammlerin und Mäzenin am Niederrhein bekannt. Ihr Leben lang hat sie sich als Förderin junger Künstler engagiert. Ihre inzwischen 3.500 Objekte umfassende Kunstsammlung vermachte sie dem Museum Goch.

  
Hiltrud Neumann - Foto: Ruske                                                                     Jürgen Essers - Foto: Mayska

Dank der Vermittlung von Jürgen Essers, ebenfalls Ehrenmitglied der Blauen Rheydter, hat das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum Bad Oeynhausen eine umfangreiche Bücherschenkung von 528 Bänden Märchen-, Sagen- und Kinderliteratur erhalten. Hiltrud Neumann: "Ich wünsche mir, dass die Märchenbücher, an denen ich so viel Freude hatte, an einem Ort verwahrt werden, wo sie vielen anderen Menschen, die sich für Märchen interessieren, zugänglich sind. Deshalb freue ich mich sehr, dass meine Märchenbuchsammlung nun im Märchenmuseum Bad Oeynhausen einen neuen, schönen Platz findet."

 

8. Rheydter Kunsttage - Thema "TOD - stirb und werde"
November 2016 in der Marienkirche Mönchengladbach-Rheydt
 

 

 

 

Katalog zur Ausstellung "TOD - stirb und werde" € 3,50, mit Versand € 5,00 > Bestellung

 

 

Nachtaktiv 2016 Stadttheater Rheydt

 

 

 

ART'rois: Give Peace a Chance
Eröffnung im Februar 2016 im Atelier Klassiko

Das Gesamtkunstwerk der Blauen-Rheydter-Mitglieder Gregor Wosik (Illusionsmalerei in 3D), Julien Kempkens (Skulpturen) und Rainer Käsmacher (Assemblagen) ist eine multidimensionale Komposition, in der sich der Zuschauer als Teil des Ensembles wiederfindet. Ein großartiges Werk, das menschlich sehr berührt. Bis Mitte 2017 in der Shopping-Galerie am Marienplatz in MG-Rheydt.

 

 

„Kreuzweg des Herrn“
Als Beitrag zur Ökumene werden aus der aktuellen Sammlung „Kreuzweg des Herrn“
des Kunstfreundes und Ehrenmitglieds der "Blauen Rheydter" Jürgen Essers, in der Passionszeit (Aschermittwoch bis Ostersonntag) Kreuze in Kirchen Mönchengladbachs ausgestellt. In der evangelischen Hauptkirche Rheydt, dem evangelischen Gemeindezentrum Rheydt und in der katholischen Gemeinde St. Vitus, mit 7 angeschlossenen Kirchen, sind die Werke von insgesamt 20 europäischen KünstlerInnen unterschiedlichen Genres zu sehen. Im Rahmen dieser Ausstellungen sind auch Aktionen in den Kirchen vorgesehen, so z.B. werden unterschiedliche Bilder besprochen. Begleitend zu den Ausstellungen ist eine umfangreiche Broschüre
zur Sammlung erschienen (s. auch den Beitrag unten).

 

   Hiltrud Neumanns Sammlung hat ihren Platz gefunden
Erste Ausstellung im Februar 2016 im Museum Goch

Der Kunststiftung Goch hatte im Jahr 2015 die Mönchengladbacher Sammlerin Hiltrud Neumann ihre umfangreiche Kunstsammlung geschenkt. Die rund 3.500 Objekte umfassende Sammlung des Ehrenmitglieds der "Blauen Rheydter" wurde in den vergangenen 40 Jahren zusammen getragen und umfasst weitgehend Werke junger, zeitgenössischer Künstler des Rheinlandes. Die aus Pommern stammende Pädagogin beteuert, dass sie über die Kunst ihre Heimat gefunden habe.

Sammeln, das ist für Hiltrud Neumann eine persönliche Leidenschaft. Dabei ging es ihr beim Aufbau ihrer Sammlung niemals um eine monetäre Investition. Der persönliche Kontakt zu den Künstlern war ihr mindestens genauso wichtig, wie das Werk selbst. Ebenso galt ihr Blick auch der konkreten materiellen Unterstützung der Künstlerinnen und Künstler und so kann man mit Recht von einer großen mäzenatischen Verantwortung sprechen, die Hiltrud Neumann bis heute zutiefst auszeichnet. Für dieses Engagement ist Hiltrud Neumann 2011 mit dem Rheinlandtaler des LVR ausgezeichnet worden.

Die Sammlung Hiltrud Neumann umfasst Objekte aller künstlerischen Gattungen, Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, aber auch fotografische Arbeiten und Graphiken gehören dazu. Von vielen Künstlern besitzt sie umfangreiche Konvolute. Das Multiple ist ebenso vertreten wie das Unikat. Die Leidenschaft, mit der Hiltrud Neumann ihre Sammlung aufbaute, drückt sich darin aus, dass sie bis heute inmitten all ihrer Kunstwerke lebt. Sie ist geradezu vollständig umgeben von den künstlerischen Werken.

Ganz wesentlich gehört zur Persönlichkeit von Hiltrud Neumann, dass sie ihre Freude und Leidenschaft immer mit vielen teilt. Einmal im Monat veranstaltete sie das inzwischen legendäre „Offene Wohnzimmer“, zu dem sich immer wieder Künstler und Freunde einfanden und mit ihr gemeinsam über Kunst und Leben philosophierten. Ganz im Stile der alten Salons im 19. Jahrhundert, teilte sie das Erworbene, das Materielle ebenso wie das Immaterielle, die künstlerischen Ideen und Erkenntnisse.

Beim Aufbau der Sammlung folgte Hiltrud Neumann allein ihrem persönlichen Instinkt, ihren Vorlieben und ästhetischen Vorstellungen. Dies unterscheidet sie von vielen großen Sammlungen, die durch den Blick des kunstwissenschaftlichen Kurators eine museale Ordnung und Bewertung der Sammlung anstrebt. Die Sammlung Hiltrud Neumann ist und bleibt sehr privat. Es ist ein geradezu intimer Blick in die rheinische Kunstszene der vergangenen 40 Jahre. Sie stellt aber in dieser außergewöhnlichen Konsequenz gleichermaßen auch eine Einzigartigkeit dar. Eine private Sammlung mit dem Mut auch das Ungewöhnliche zu sammeln, ohne auf eine potentielle Wertsteigerung zu spekulieren. Es kam ihr nicht auf bereits etablierte Namen an, sondern stets stand das einzelne Werk und der Künstler im Vordergrund.

Die Sammlerin hat dieses umfangreiche Konvolut nun der Kunststiftung Goch geschenkt, die es ihrerseits, gemäß ihrer Satzung in die Hände des Museums Goch legt. Damit erweitert das städtische Museum seinen Bestand zeitgenössischer Kunst erheblich. Zu einem Teil ergeben sich Ergänzungen zu bereits bestehenden Konvoluten, zum anderen aber erschließen sich für das Museum ganz neue, bisher nicht vertretene Werkgruppen.

Zum ersten Mal werden bis zum 21. Februar 2016 ausgewählte Werke der Sammlung Hiltrud Neumann in einer Ausstellung einer größeren Öffentlichkeit gezeigt. Nun verlassen die Kunstwerke den Sammlungskontext in Mönchengladbach und korrespondieren mit der Sammlung des Museums in Goch, wo sie dauerhaft ihr neues Zuhause finden. [Jasmin Schöne]

 

7. Rheydter Kunsttage September 2015 - Eindrücke:

  

  

  

  

  

 

 

März bis April 2015 Ausstellung "Kreuzweg des Herrn"

       Jürgen Essers, bekannter Kunstsammler und Ehrenmitglied der Blauen Rheydter, präsentiert seine dritte spektakuläre Kunstausstellung "Kreuzweg des Herrn" in der Marienkirche Mönchengladbach-Rheydt fast genau 10 Jahre nach seiner ersten Ausstellung "Ei und Werk" im Museum Schloss Rheydt. Angefangen hat alles am 1. Dezember 2013, dem letzten Tag der Adventsausstellung von Ingo Wegerl, wo Jürgen Essers das Gemälde "Komödianten auf Golgatha" ins Auge stach. Selten hat ihn ein Bild so fasziniert; sagt er selbst. Und er gesteht, es gibt kein zweites Bild in seiner reichhaltigen Sammlung, vor dem er schon so oft gestanden und es auf sich hat wirken lassen. Nun überkam ihn eine kurzfristige Sammelleidenschaft: Kreuze. Im Laufe der Zeit reifte die Überlegung, von einigen bekannten Künstlern ein Bild aus dem Leidensweg des Herrn malen zu lassen. Hierbei erinnerte er sich an "Das letzte Abendmahl" von Michael Fischer-Art, das vor einigen Jahren in Mönchengladbach ausgestellt war. Am 9. Juli 2014 leistete Robert Heijkoop den ersten Betrag zum Leidensweg. Am 19 August 2014 kam Josef Jan Michnia ins Gespräch, einen Tag später entstand im Gespräch mit Robert Heijkoop das Konzept: 14 Künstler, jeder 14 Stationen des Kreuzwegs im Postkartenformat. Heute sind 17 KünstlerInnen beteiligt, deren Werke jeweils in einer Kreuzform angeordnet sind. Von den Blauen Rheydtern sind Wolfgang Ruske und Christoph Mödersheim beteiligt, der die Musik und das Video zum Wegerl-Bild geschaffen hat. 

Filmpremiere „eine ART MODEN show“
18. Dezember 2014
 

Ende Oktober 2014 hat die Mönchengladbacher Künstlergemeinschaft „Der Blaue Rheydter“ in Kooperation mit der Modeschule Mönchengladbach des Maria-Lenssen-Berufskollegs eine einmalig künstlerisch ausgestaltete Modenschau präsentiert. Auf einem virtuellen, das heißt in 3D-Technik von Gregor Wosik gemalten Catwalk mit anschließender Bühne präsentierten Models der Modeschule Mönchengladbach und Models der „Blauen Rheydter“ eigens für die Show entworfene künstlerische Modelle. Auch die Künstlerinnen des Blauen Rheydter haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und gewagte Mode entworfen. Die Musik für die Moden Show wurde von Christoph Mödersheim eigens dafür komponiert und arrangiert. Die Veranstaltung war Teil des Projekts „Soziale Stadt Rheydt“ und wurde von der Stadt Mönchengladbach, dem Land NRW und dem Bund gefördert. Christoph Mödersheim hat mit seinem Team und vier Kameras die Szenen auf dem Catwalk zu einem neuen sensationellen Kunstwerk komponiert. Die DVD mit dem Film ist zum Selbstkostenpreis von € 7,00 erhältlich. Die Filmpremiere fand im Atelier Klassiko von Gregor Wosik statt.

 

      DVD € 7,00

eine ART MODEN show
Eine Modenschau, wie es sie noch nie gab...
Am 25.Oktober 2014 wurde ab 13 Uhr stündlich die Performance "eine ART MODEN show" auf virtueller Bühne in Kooperation mit der Modeschule Mönchengladbach am Maria-Lenssen-Berufskolleg in der Shoppinggalerie am Marienplatz, Mönchengladbach-Rheydt, unter großem Beifall durchgeführt. Eine Performance im Rahmen des Projekts "Soziale Stadt Rheydt", gefördert von der Stadt Mönchengladbach, dem Land NRW und der Bundesrepublik Deutschland. Der doppelsinnige Titel „eine ART MODEN show“ wies schon auf das Besondere dieser Veranstaltung hin. Der Laufsteg und die Bühne bestanden aus einem riesiges 3D-Bild von Gregor Wosik, auf dem Models ganz real ihre Modelle vorführten. Diese Modelle wurden von jungen Designerinnen der Modeschule, aber auch etwas „verrückter“ von Künstlerinnen extra für diese Show entworfen. Durch eine Linse konnte der dreidimensionale Effekt für das Auge sichtbar werden. Damit alle Zuschauer dieses 3D-Bild erkennen konnten, wurde die Modenschau gleichzeitig über Videokameras auf Bildschirme übertragen. Die Catwalk-Musik ist eigens für diese Show von Christoph Mödersheim komponiert worden. 

 

 

12. bis 14. September 2014:  6. Rheydter Kunsttage
Shoppinggalerie am Marienplatz, Mönchengladbach-Rheydt, 1. Etage
Schirmherrin: Bezirksvorsteherin Barbara Gersmann
Vernissage mit Christoph Mödersheim – Elektrolyrik und Stefanie Mosburger-Dalz – Führung durch die Ausstellung; am Blumensontag spielte die Band The Toggles – Psychedelic Beat
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Erkenne Dich selbst – Erfahrung der Sinne
Der Blaue Rheydter bot auf 500 m2 ein Erfahrungsfeld für Jung und Alt

An drei Samstagen im August 2014 haben über 3.000 Besucher im Erfahrungsfeld der Sinne Eindrücke ganz besonderer Art erlebt.

Die Erlebniswelt der Sinne mit 20 Stationen war von der Künstlergruppe „Der Blaue Rheydter“ als Teil des Projekts „Soziale Stadt Rheydt“ entwickelt worden und wurde von der Stadt Mönchengladbach, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland gefördert. Das Erfahrungsfeld befand sich im ersten Geschoss des Einkaufscenters am Marienplatz in Mönchengladbach-Rheydt – in den ehemaligen Verkaufsräumen von Strauss Innovation. Der Eintritt war frei.

Wir, und vor allem unsere Kinder, leben in einer Welt, in der intellektuelle Leistungen gefordert sind und die kommunikativen Möglichkeiten den „Horizont“ einschränken. Vor allem in den Städten wird Sinnlichkeit und sinnliches Empfinden vernachlässigt. Die Begegnung mit sich selbst und den Phänomenen der Außenwelt wird so zu einem Zufallsereignis. Was riecht hier so intensiv? Was ist das, was sich wie ein Fell anfühlt? Welche Empfindungen habe ich, wenn ich über verschiedene Materialien barfuß laufe? Warum rollt ein Kegel bergauf? Was bewirkt Klang in meinem Körper? Wieso springt Wasser in die Höhe, wenn ich den Rand der Schüssel reibe? Lauter Phänomene, die die Wahrnehmung und damit das Bewusstsein ändern und zu einem erweiterten Weltbild beitragen.
   

 
    
 
    
 
Einige der Stationen im Erfahrungsfeld der Sinne

   

Die "Blaue Gruppe" in nachtaktiv 14 - Mönchengladbacher Kulturnacht am 10. Mai 2014
Die spartenübergreifende Künstlergemeinschaft "Der Blaue Rheydter" beteiligte sich interaktiv an nachtaktiv: Als "Blaue Gruppe" korrespondierte sie mit allen Kulturorten in Rheydt und sorgte für spontane Aktionen und Re-Aktionen. Mit einem langen blauen Tuch verband sie das Quartier Rheydt mit dem BIS auf der Bismarckstraße, wo die Mitglieder als blaue fast lebensgroße Scherenschnitte während der Kulturnacht doppelt anwesend waren.  
>> http://nachtaktiv-mg.de/project/quartier-rheydt/

 

21. Februar bis 16. März 2014
Gemeinschaftsausstellung "Im Dialog mit Hans-Peter Trampert+"
Galerie Künstlertreff EESDRON, Gronewaldstraße 94, 41836 Hückelhoven-Millich


  

 
  


   

 
  

 


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